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Fixie - Fahrrad ohne Gangschaltung

Das Fixie ist ein Rad ohne Schaltung. Im Gegensatz zu den meisten Singlespeedern haben Fixies einen starren Antrieb. Der Fahrer muss also mittreten, sobald das Hinterrad rotiert – das Rollen mit stillstehenden Beinen ist nicht möglich.

Fixies werden häufig mit Freilauf-Singlespeedern verwechselt, weil für den Laien kein Unterschied zu sehen ist.
Einige Fixies haben Bremsen; andere Modelle nicht, die dann „brakeless“ genannt werden. Dazu gehört zum Beispiel das Bahnrad, ein aufs Minimum reduziertes Wettkampfrad ausschließlich für Sport auf der Radbahn.

Fans von Singlespeedern schätzen am Fixie die pure Optik, die reduzierte Technik und das geringe Gewicht. Häufig wollen sie das Singlespeedfahren als ein Postulat gegen eine übertechnisierte (Radsport-)Welt verstanden wissen. Reizvoll ist zudem der fahrtechnische Anspruch, ohne Gangschaltung auszukommen. Der geringe Wartungsbedarf des Antriebs sowie die hohe Belastbarkeit machen das Eingangrad zum idealen "Arbeitstier" für Fahrradkuriere.

Die Räder ohne Bremsen sind immer wieder Gegenstand von Medienberichten. Laut § 65 StVZO sind zwei unabhängig voneinander funktionierende Bremsen vorgeschrieben. Roland Huhn, Rechtsreferent beim ADFC, dazu: „Die starre Nabe kann nicht entsprechend § 65 als Bremse aufgefasst werden, sondern ist lediglich eine Funktion des Antriebs – ähnlich der Motorbremse im KFZ.“ Um legal im Straßenverkehr benutzt zu werden, müssen laut Huhn auch Fixies wie jedes Rad zwei Bremsen aufweisen.

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