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Tauchen für Menschen mit Behinderung

Wassersport, speziell Tauchen, ist für Menschen mit Behinderung die ideale Gelegenheit, „integrativ“ Sport zu treiben. Behinderte können gemeinsam mit anderen Wassersport-Begeisterten tauchen gehen, auch Tauchgänge in der Gruppe sind möglich. Zuerst sind ein paar Bemerkungen zu den medizinischen Aspekten vom Tauchen für Behinderte notwendig.

Grundsätzlich sollte man vor dem Entschluss, Tauchen auszuprobieren, immer einen Arzt konsultieren! Nach Möglichkeit sollte dies jemand sein, der die körperlichen Voraussetzungen und die Einschränkungen, die sich beim Tauchen für seinen Patienten aufgrund der Behinderung ergeben könnten, genau kennt. Letztendlich sollte die Entscheidung, ob Tauchen für den Patienten gefährlich ist oder nicht, immer dem Arzt überlassen werden (dies gilt im Übrigen auch für nicht-behinderte Menschen)! Eine Entscheidung kann zum Beispiel aufgrund einer „Tauglichkeits-Untersuchung“ getroffen werden, die den Richtlinien der „Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin“ folgt.

Probleme für Behinderte – speziell für Rückenmarksverletzte – kann es zum Beispiel in folgenden Bereichen geben: Beeinträchtigung der Lungenfunktion, Verlust der Wärmeregulierung, verminderter Hustenreflex und Verkrampfungen.

Interessierte Menschen ohne Behinderung können einen Kurs zur Ausbildung als „Behindertentauchlehrer“ („Instructor Trainings Program“) machen, um dann gemeinsam mit behinderten Tauch-Anfängern Tauchgänge unternehmen zu dürfen. Die Ausbildung von Menschen mit Behinderung, die Tauchen lernen möchten, folgt dabei selbstredend nicht den Standards einer „normalen“ Ausbildung.

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