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Taiji Bailong Ball

China hat, was Sport angeht, nicht nur die diesjährigen Olympischen Spiele anzubieten, sondern z. B. auch eine neue Trendsportart namens „Taiji Bailong Ball“ (kurz: „Taijiball“). Dieser Sport ist angelehnt an „Taijiquan“ (bei uns meist als „Tai Chi“ bezeichnet), die Mischung aus traditioneller chinesischer Kampfkunst und Meditation. Auch Elemente des Tennissports finden sich beim „Taiji Bailong Ball“.

Der Ball, der beim „Taiji Bailong Ball“ verwendet wird, ist mit Sand gefüllt. Die Spieler versuchen vor Beginn des eigentlichen Spiels, durch kreisende Bewegungen mit Armen und Beinen sowie gegenseitiges Zuwerfen des Balles ein Gefühl für die richtige Körperkoordination beim „Taiji Bailong Ball“ zu bekommen. Erst dann kommt der Schläger ins Spiel.
Er ähnelt vom Aussehen her einem Badminton-Schläger, für Anfänger geeignete „Rackets“ sind mit Silikon bespannt. Ziel der Spieler ist es, durch Koordination und die richtigen Bewegungsabläufe, den Ball mit ihrem Schläger aufzufangen. Um den Ball richtig zuspielen zu können, ohne dass er auf den Boden fällt, muss man die Zentrifugalkraft ausnützen.
Was sich in der Theorie einfach anhört, ist in der Praxis oft ziemlich anstrengend. Beim „Taiji Bailong Ball“ werden verschiedenste Körperregionen trainiert, es wird jedoch auch Konzentration geübt.
Erfunden wurde „Taiji Bailong Ball“ in den 1990er Jahren von einem chinesischen Professor für Sportwissenschaften. „Taiji Bailong Ball“ kann sowohl in der Halle als auch draußen, etwa im Stadtpark, gespielt werden. Es gibt Solo-Übungen für „Taiji Bailong Ball“, aber auch Wettkämpfe. Bei einigen dieser Wettkämpfe müssen die Spieler versuchen, den Ball mit ihren Schlägern über ein Netz zu spielen.

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