Tennisschläger: Tipps für den Schlägerkauf
Tennisschläger unterscheiden sich grundsätzlich – ganz gleich ob es sich um Anfänger-, Fortgeschrittenen- oder gar Profischläger handelt, durch Gewicht und Gewichtsverteilung (griff- oder kopflastig), Größe der Schlagfläche, Länge des Schlägers, Schwingungseigenschaften und Profil des Rahmens sowie Bespannungshärte und Art der Saitenbespannung.
Für jeden Spieler gibt es eine Idealkombination sämtlicher Eigenschaften eines Tennisrackets. Doch wie findet man den optimalen Tennisschläger für sich? Der Kauf des teuersten Schlägers ist selten der richtige Weg. Gerade bei Hobby- und Gelegenheitsspielern wirken sich die Schläger-Eigenschaften oft nicht richtig aus, weil z.B. für den betreffenden Spieler die richtige Gewichtsverteilung des Rahmens wegen einer falschen Bespannungshärte gar nicht erst zum Tragen kommt. Die Folge: Der Spieler hat zwar das für ihn geeignete Racket, merkt dies wegen der falschen Bespannung jedoch gar nicht und ist unzufrieden. Gerade bei Anfängern oder Hobbyspielern ist die Bespannungshärte aber ein Merkmal, das deutlich erspürt wird.
Auch wenn die Beratung im Sportfachgeschäft noch so kompetent ist, sollte man beim Schlägerkauf stets darauf bestehen, die Tennisschläger der engeren Wahl probespielen zu dürfen. Im Fachhandel ist dies häufig gegen eine geringe Leihgebühr möglich, die beim Kauf meist vom Schlägerpreis abgezogen wird.
Für Tennisanfänger oder Freizeitspieler sind zudem die Angebote der Discounter nicht zu unterschätzen – wenn auch hier das Probespielen natürlich nicht machbar ist.
Fazit: Tennisschläger möglichst vor dem Kauf selbst testen. Nicht der teuerste oder modernste Schläger ist optimal, sondern derjenige, mit dem der Sportler am besten spielen kann.